Tierarzt

Dr. med. vet. Andrea Juppien


Positive Erfahrung

Geöffnet

Adresse Dr. med. vet. Andrea Juppien Dieckmannstraße 6 48161 Münster

Telefon 0251-8724570

Webseite http://tierarztpraxis-gievenbeck.de/

Öffnungszeiten
Montag
10:00-12:00 / 16:00-19:00
Dienstag
10:00-12:00 / 16:00-19:00
Mittwoch
10:00-12:00 / 16:00-19:00
Donnerstag
10:00-12:00 / 16:00-19:00
Freitag
10:00-12:00 / 16:00-19:00
Ärzte in dieser Praxis Dr. med. vet. Andrea Juppien

Positive Erfahrungen

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  • Fortpflanzungsorgane (1)
  • Gelenke/Knochen (1)
  • Haut (1)
  • Infektion (1)
  • Niere/Blase (1)
  • Stoffwechsel/Hormone (1)
  • Tumoren (1)
  • Verdauung (1)
  • Zähne (1)

Erfahrungsberichte

Von Elke am 18.07.2015
Positive Erfahrung

Meine nr. eins in Münster!
Dr. Juppien sowie ihre Kollegin in der Praxis sind sehr erfahren mit Kleintieren, ich kann von Meerschweinchen und Hunden berichten aber sehe auch immer viele Mäuse, Vögel, Hamster und co. als Patienten bei ihr im Wartezimmer. Dr. Juppien hat auch sehr viel Erfahrung mit Vögeln da sie damals in einer Vogelklinik gearbeitet hat.
Ich bin mir nicht sicher ob sie früh Kastras anbietet, es würde mich aber wundern wenn nicht.
Sie hat sehr viel Ahnung und Feingefühl für Tier und Mensch. In der Praxis riecht es auch nicht nach Arzt, sodass die meisten Hunde dort keine Panik schieben.
Seit über elf Jahren halte ich Meeris und seitdem bin ich bei ihr, obwohl wir umezogen sind und es nun etwas weiter geworden ist.
Sie hat sich immer viel Zeit für meine Wutzen genommen und alles sehr gut und fachgerecht behandelt. Besonders wer homöophathisch interessiert ist, ist in dieser Praxis richtig.
Wir haben schon viele verschiedene Krankheiten mitmachen müssen und sie hat immer ihr bestes gegeben. Als mein Alek damals Zahnprobleme hatte und es trotz Korrektur nicht besser wurde und sie nicht weiter wusste hat sie abends noch eine Bekannte in einer Tierklinik angerufen welche auf Zahnerkrankungen bei Mereris spezialisiert ist um weitere Tipss zu bekommen, sie gibt Tiere nicht so einfach auf.
Wenn es doch nicht mehr geht und ein Herzchen seine Koffer packen muss ist sie immer sehr mitfühlend. Sie schafft eine möglichst angenehme Atmosphäre (Licht abdunkeln, Stühle, Wasser und Taschentücher für die Zweibeiner) und lässt den Menschen viel Zeit um sich zu verabschieden. Sie wickelt das Tierchen dann anschließend liebevoll in ein Tuch (wenn man selnber nichts dabei hat), es berührt mich immer wenn ich daran denke wie sie die leblosen Körper meiner Kleinen zärtlich und vorsichtig genommen hat um den Tod festzustellen (Herz abhorchen), so als ob sie noch leben würden. Selbst nach dem Tod eines Tieres erweist sie ihm Respekt.
Ich habe so manches mal mit ihr gequatscht (allein schon weil wir beide ein Pferd haben) und immer wieder feststellen müssen das sie Tiere einfach liebt.
Normalerweise nimmt sie auch noch nach Ende der Sprechstunde Patienten an, ohne Aufpreis (natürlich nicht unbedingt weil man nen Hund impfen lassen will, aber wenn es was wichtiges ist schon).
Ich bin so manches Mal aus der Praxis gegangen und musste nicht mal etwas bezahlen bzw. weniger wenn sie mal nur "drauf geschaut" hat.
Ich und meine Schweinchen (naja, soweit die Stinkies Ärzte eben gut finden) fühlen uns dort sehr wohl und ich kann die Praxis uneingeschränkt empfehlen!
Mein Linchen ist ein Not Fellchen aus einer Kinderzimmer Inzucht und hat von Geburt an einen schiefen Kiefer und generell ziemlich lockere Bänder am Kiefergelenk sodass sie ihn beim fressen ab und an wieder einrenken muss. Ihre Backen Zähnchen müssen regelmäßig gekürzt werden, zur Zeit nur noch einmal im Jahr, anfangs alle zwei Monate. Das hat bisher immer ohne Narkose geklappt da Frau Juppien sowie ihre Kollegin immer mit viel Feingefühl vorgehen. Zudem hat Linchen aufgrund der Fehlstellung Probleme an einem Auge mit dem Tränenkanal, wir haben da eine gute Augensalbe bekommen die ihr hilft wenn es mal sehr stark tränt. Linchen hat leider auch Probleme mit der Blase, sie neigt zu Harngries. Ich werde nie vergessen wie mein Herzenschweinchen eines Abends um 17:55 anfing vor Schmerzen zu schreien und den Bauch zu verkrampfen. Wir sind schnell zur Praxis gefahren die eigentlich um 18:00 schließt und kamen sofort an die Reihe. Nach dem Röntgen konnte man sehen das ein Blasenstein direkt am Ausgang der Harnröhre saß. Linchen bekam ein leichtes Betäubungs Gel auf die Scheide und dann hat Dr. Juppien vorsichtig versucht den Stein zu entfernen, leider ging das nicht. Der Stein saß soweit vorne das wir uns gegen eine OP entschlossen haben, da eine solche in diesem Fall sehr schwer gewesen wäre. Also bekam meine Lina eine Infusion sowie Schmerzmedis und ich habe ihr nach Anleitung zu Hause den Unterbauch massiert und Flüssigkeit gegeben. Und siehe da, erst kam mit einem Quiek und viel Druck ein wenig Pipi raus sowie der Stein, anschließend noch einiges mehr an Urin. Seitdem bekommt Lina eine spezielle Diät. Linchen, und auch andere meiner Schweinchen, hatten schon mal "Hinke Beine", bisher zum Glück immer "nur" Prellungen die wir gut mit Traumeel Salben in den Griff bekommen haben. Seit Lina eine Prellung innerhalb von zwei Tegen ausgeheilt hat, wird sie von Frau Dr. Juppien liebevoll "unser Tapferschweinchen" genannt :-)

Zaina hatte ein halbes Jahr vor ihrem Tod ovarial Zysten. Wir haben sie homöophathisch behandelt, aber leider kamen sie wieder. Ein neues homöophathisches Mittel wirkte gut, nur ihr Verhalten wollte sich nicht recht ändern, sprich: die zysten waren inaktiv aber die Sau hat immer noch gebrommselt. Die Kollegin von Frau Juppien kam auf die Idee es mit einem homöophathischen Mittel zu versuchen, das man scheinträchtigen Hündinnen gibt (ein rein verhaltensänderndes Medikament also) und siehe da: es hat funktioniert! Das war eine Art Tierversuch, denn bisher war ihr nicht bekannt das so etwas schon einmal versucht wurde. Die Dosis wurde natürlich angepasst. Zaina hatte einmal Blut im Urin, wir hatten an eine Blasenentzündung gedacht da sie sonst unauffällig war. Zum Glück hatte die Kollegin von Frau Juppien sie vorsichtshalber geröngt und heraus kam das sie zwei sehr große Blasensteine hatte. Die OP sollte am nächsten Vormittag stattfinden. An eben diesem Tag bekam Zaina Schmerzen als ich sie zur Praxis brachte. Ihre OP wurde sofort vorgezogen. Leider hat sich während der OP herausgestellt das ein Stein in die Niere gewandert war und somit nicht operabel, Frau Juppien hat noch versucht ihn herauszuspülen und ihr bestes gegeben, aber es hat nicht sollen sein, wir hatten uns entschlossen Zaina weitere Stunden Leid und einen qualvollen Tod zu ersparen. Sie sollte nicht mehr aus der Narkose aufwachen müssen.

Alek hatte als er zu uns kam nicht nur noch beide Kronjuwelen sondern auch eine Walnussgroße Beule an der Seite. Während der Kastration wurde also auch diese entfernt, es war eine entartete Talgdrüse die, hätten wir sie nicht entfernen lassen, innerhalb der nächsten Wochen in den Bauchraum aufgebrochen wäre und ihn das Leben gekostet hätte.

Arani war mein erstes Meeri mit ihrer Tochter Aiko die bei uns auf die Welt kam. Sie war gesund bis sie einen Tumor im Darm bekam, der leider nicht operabel war. Bis sie bei uns eingeschlafen ist hat sie schmerzstillende Medis bekommen.

Tochter Aiko ist fast neun Jahre alt geworden, auch sie hatte einen verengten Tränenkanal wie Linchen. Gegen Ende ihres Lebens bekam sie Arthrose die wir mit Metacam behandelt haben was gut funktioniert hat. Sie hatte zwischendurch hormonell aktive Eierstock Zysten. Frau Juppien hat diese erfolgreich homöophathisch behandelt.

Meine Flicka hatte eine Lungenentzündung die sie leider nicht überlebt hat. Dennoch hat Frau Juppien sie nicht so schnell aufgegeben. Flicka bekam allerlei Medikamente und wir haben sie inhalieren lassen. Leider kam noch eine Aufgasung hinzu die letzten Endes zu viel für sie war.

Generell haben wir leider einige Koliken hinter uns, einige konnten wir erfolgreich behandeln, andere leider nicht, die Verdauung ist bei Meeris immer so eine Sache. Auch Haarlinge sind immer wieder dabei gewesen, vor allem unser Linchen mit ihrem eher schlechten Immunsystem bekommt diese ab und zu. Auch Hornhautverletzungen gab es immer wieder mal, wenn Schwein mit dem Kopf voraus mit Hechtsprung in einen Heuberg gehüpft ist.

Frau Juppien hat mir einiges beigebracht sodass ich mittlerweile nicht nur eine Notfall Apotheke habe die wesentlich besser ausgestattet ist als meine eigene, ich bin sogar in der Lage Infusionen zu spritzen und die Schneidezähne zu feilen. Krallen schneiden, Perinealtasche reinigen und co nicht zu vergessen, aber das sollte eigentlich jeder Halter können.
Auch die Räume an sich sind schön gestaltet, es gibt im Wartezimmer kostenlos Wasser, einen Kaffee Automaten, zwei Behandlungsräume, Röntgen, Ultraschall und co sowie natürlich ein OP Raum, ein Aufwach Raum UND einen Hunde Physiotherapie Raum.
Tipp: Wenn es draußen heiß ist einfach bescheid sagen, dann nimmt der oder die TA Helferin die kleinen gerne mit in einen kühlen Raum (im Wartezimmer ist auch eine mobile Klimaanlage, aber manchmal hilft auch das nicht so viel).
Ich hoffe das sie noch lange lange lange Zeit praktiziert, ein TA nicht nur fü die Tiere, sondern auch wo Mensch sich wohl fühlt, so muss das sein!

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